Supervision in Berlin-Pankow – kantaa gut beraten

Was ist Supervision?

Supervision ist ein professionelles Beratungsformat, das Fachkräfte in ihrer beruflichen Rolle stärkt. Im geschützten Rahmen werden Arbeitssituationen, Beziehungsdynamiken und eigene Handlungsweisen reflektiert – mit dem Ziel, die Qualität der eigenen Arbeit und das persönliche Wohlbefinden zu verbessern.

Für wen ist Supervision geeignet?

Supervision eignet sich für alle, die in sozialen, pädagogischen, beratenden oder leitenden Berufen tätig sind – ob als Einzelperson, Team oder Gruppe:

  • Sozialarbeiter:innen und pädagogische Fachkräfte
  • Führungskräfte und Teamleitungen
  • Berater:innen, Therapeut:innen und Coaches
  • Teams in Veränderungs- und Entwicklungsprozessen
  • Organisationen im Non-Profit- und öffentlichen Bereich

Typische Anlässe: ein Team der ambulanten Jugendhilfe nach einer Trägerfusion; eine Kita-Leitung im ersten Jahr; eine Fachkraft im Konflikt mit der Leitung; ein multiprofessionelles Team in einer Beratungsstelle mit wachsender Arbeitsbelastung; eine Teamleitung, die eine neue Rolle klärt.

Unser fachlicher Schwerpunkt liegt in der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigung. Darüber hinaus begleiten wir Teams aus Wohngruppen, sozialen Gruppenangeboten, Werkstätten, der Psychiatrie, der Arbeit mit geflüchteten Menschen, Pflege und Palliativversorgung, Bezirksämtern, Betriebsräten sowie Schule und Hort.

Unser Ansatz

Wir arbeiten systemisch und lösungsorientiert. Die Reflexion konkreter Situationen steht im Mittelpunkt – wir helfen Ihnen, neue Perspektiven zu entwickeln und handlungsfähiger zu werden. Dabei wahren wir stets Vertraulichkeit und schaffen einen Raum, in dem offenes Sprechen möglich ist.

Der Unterschied zu Coaching: Supervision ist ein fortlaufender Reflexionsprozess mit dem Team oder der Gruppe - Themen können von der Leitung eingebracht werden, im Kern steht aber die gemeinsame Suche nach Verbesserungen und Lösungen. Coaching folgt dagegen einem klar umrissenen Auftrag, der zu Beginn mit Leitung oder Klient:in vereinbart wird. Auch von kollegialer Beratung grenzt sich Supervision ab: Dort beraten sich Kolleg:innen ohne externe Begleitung gegenseitig.

Auftragsklärung

Bei institutionellen Aufträgen – wenn also eine Einrichtung oder ein Träger Supervision für ein Team oder eine Fachkraft finanziert – führen wir zu Beginn ein gemeinsames Erstgespräch mit Auftraggeber und Supervisanden. Dabei klären wir Auftrag, Ziele und Rahmenbedingungen: Was soll Supervision in diesem Kontext leisten? Welche Themen sind gewünscht, welche ausgeklammert? Dieses dreiseitige Gespräch – in der Supervisionstheorie als Dreieckskontrakt bezeichnet – schützt alle Beteiligten. Die Vertraulichkeit gilt dabei auch gegenüber dem Auftraggeber: Was in der Supervision besprochen wird, bleibt zwischen uns und den Supervisanden. Was Leitungen vor der Beauftragung im Detail klären sollten, beschreiben wir im Beitrag Supervision beauftragen.

Formate

  1. Einzelsupervision: Individuelle Begleitung Ihrer beruflichen Tätigkeit und Rolle.
  2. Teamsupervision: Gemeinsame Reflexion von Zusammenarbeit, Kommunikation und Teamdynamiken.
  3. Gruppensupervision: Fallbezogene Arbeit in einer Gruppe von Fachkräften unterschiedlicher Einrichtungen.

Umfang und Dauer

In der Regel finden Supervisionssitzungen 8 bis 10 Mal im Jahr statt - das hat sich als guter Rhythmus für kontinuierliche Reflexionsarbeit bewährt. Je nach Bedarf sind auch seltenere Termine möglich. Supervisionsprozesse sind meist auf mehrere Jahre angelegt, da nachhaltige Veränderung Zeit braucht.

Sie überlegen, ob Supervision zu Ihrem Team passt? Im unverbindlichen Kennenlerngespräch klären wir das gemeinsam.

Durchführung

Supervision findet in unserer Praxis in Berlin-Pankow, bei Ihnen vor Ort in Berlin und Brandenburg oder digital statt. Umfang und Häufigkeit richten sich nach Ihrem Anliegen und werden gemeinsam vereinbart.

Häufige Fragen

Was kostet Supervision bei kantaa?
Die genauen Konditionen (Honorar, ggf. Anfahrtspauschale und Kilometergeld) finden Sie auf unserer Konditionen-Seite – oder wir klären sie gemeinsam im Kennenlerngespräch.
Wie läuft eine erste Supervisionssitzung ab?
Vor Beginn klären wir gemeinsam Anlass, Ziele und Rahmenbedingungen. Bei institutionellen Aufträgen findet ein Dreiecksgespräch mit Auftraggeber und Supervisanden statt.
Ist Supervision vertraulich?
Ja. Was in der Supervision besprochen wird, bleibt zwischen uns und den Supervisanden – auch gegenüber dem Auftraggeber.
Bieten Sie Supervision auch online an?
Ja, Supervision ist bei uns auch digital möglich – über einen geschützten Videozugang.
Wie oft findet Supervision statt?
In der Regel empfehlen wir 8 bis 10 Termine im Jahr. Das ermöglicht kontinuierliche Reflexion, ohne den Arbeitsalltag zu überlasten. Der genaue Rhythmus wird gemeinsam vereinbart.
Und wenn Sie bisher keine Erfahrung mit Supervision haben?
Kein Problem - die meisten unserer Klient:innen kennen Supervision aus der Ausbildung, aber nicht als laufenden Begleitprozess. Im Erstgespräch klären wir gemeinsam, wie Supervision in Ihrem konkreten Arbeitsalltag aussehen kann.

Downloads

Kniffelige Fälle – Arbeitshilfe für die Supervision PDF herunterladen
Teamknirschen – Impulse für Teamsupervision PDF herunterladen

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